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Winterschmuck auf GräbernZapfen, Moose, getrocknete Früchte: Die Wintermonate halten für die Grabgestaltung eine Vielzahl von Möglichkeiten bereit.

(Bonn, 24. Oktober 2017) Mit Schirm und Regenjacke ausgerüstet hatte Marianne in den letzten Wochen stets ihren Besuch auf den Friedhof angetreten. Das herbstliche Wetter hielt sie nicht davon ab. Regelmäßig besucht die aktive Seniorin das Grab ihres Mannes und schaut meist auch noch am Doppelgrab ihrer verstorbenen Eltern vorbei. Bald würden die Herbsttage vorbei sein und sie überlegt, während sie in einer Regenpause einige Laubblätter vom Grab aufsammelt, was sich gut als Winterschmuck auf ihren Pflegegräbern eignen würde.

In diesem Jahr bekam die Seniorin unverhofft eine ganze Bandbreite neuer Ideen zu Gesicht. Die örtliche Friedhofsgärtnerei hatte rechtzeitig vor den Gedenktagen zu einer kleinen Ausstellung eingeladen. Obwohl auf dem Grab ihres Mannes die Herbstbepflanzung mit lilafarbener Besenheide, weißen Alpenveilchen und Blauschwingel-Gräsern noch eine gute Figur macht, interessierte sie sich für die neusten Trends, die ihre Friedhofsgärtnerei präsentierte.
So konnte sie in der Ausstellung verschiedene Mustergräber begutachten, deren Rahmen- und Wechselbepflanzung passend für die rauen Wintermonate angelegt worden waren. Die meisten Gehölze - ob mit Nadeln oder wintergrünem Laub - sind wichtige Gestaltungselemente auf dem Grab. Dazu zeigten die geschulten Fachleute wie man - außer Heidepflanzen und Stiefmütterchen - die Fläche des Wechselbeetes gestalten kann.
Interessiert betrachtete Marianne die kunstvollen Wintergestecke der Friedhofsgärtner. Zapfen, Moose, getrocknete Blüten und Zweige, holzige Früchte, aber auch exotische, getrocknete Materialien waren mit frischem Grün verschiedenster Nadelgehölze verarbeitet worden.

Starken Symbolgehalt hat nach wie vor - auch jetzt im Winter - der Kranz. Besonders angetan war sie von einem Kranz aus gewundenen Zweigen, in den Efeuranken mit eingewoben waren und der mit Rosen, als Schnittblumen, dekoriert war. Ein kleiner Engel aus Holz symbolisierte für sie, die Nähe zu ihren verstorbenen Liebsten. Neben Kränzen waren kleine Kissen oder Herzen kunstvoll mit verschiedensten Naturmaterialien verarbeitet worden.

Die Auswahl war groß, doch schließlich entschied sich Marianne für den Kranz aus gewundenen Zweigen. Den konnte sie ganz bequem selbst zum Grab bringen. Dekoriert mit einem Grablicht würde somit das Grab während der Trauergedenktage, aber auch noch viele Wochen im Winter, gut aussehen.

Zusätzlich wählte sie aus dem Pflanzen-Sortiment noch drei Christrosen aus. Sie bieten auf dem Grab besondere Akzente und blühen während der gesamten Advents- und Weihnachtszeit. In den nächsten Tagen würden die Friedhofsgärtner noch für eine Abdeckung mit grünen Zweigen auf dem Grab sorgen. Das hatte sie in Auftrag gegeben, denn auf "ihre alten Tage", wollte sie sich nicht an diese bückende Arbeit herangeben. Die Friedhofsgärtner haben darüber hinaus eh ein besseres handwerkliches Geschick, dachte sie zufrieden.

Übrigens, die Winterabdeckung ist auch Bestandteil der ganzjährigen Grabpflege durch den Friedhofsgärtner ihrer Wahl, der im Rahmen einer Dauergrabpflege das Grab betreut. Weitere Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten gibt es unter www.grabpflege.de. Dort sind auch die regional zuständigen Dauergrabpflegeeinrichtungen aufgeführt.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im anhängenden PDF.

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