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Moderne GrabgestaltungVor den Totengedenktagen verwandeln die Friedhofsgärtner Gräber in kleine Kunstwerke

Die goldenen Strahlen der Herbstsonne bringen die von den Friedhofsgärtnern gepflanzten Herbstbeete und Schalen auf den Gräbern zum Strahlen. Denn so wie die Natur in den Gärten und Parkanlagen noch einmal zur Höchstform aufläuft, so erstrahlt auch der Friedhof im Herbst in leuchtenden Farben und macht einen Besuch zum besonderen Erlebnis. Im Herbst und besonders in den Wochen vor den Totengedenktagen (hierzu gehören neben Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag auch der Volkstrauertag) zeigen die Friedhofsgärtner die ganze Bandbreite ihrer Kreativität.

Neben Blütenklassikern wie Astern und Chrysanthemen verwenden die Gestaltungsprofis gerne elegante Gräser und auffällige Blattschmuckpflanzen wie die silberfarbene Stacheldrahtpflanze (Calocephalus brownii) oder die mit attraktiven Blattfarben und -zeichnungen glänzenden Purpurglöckchen (Heuchera).

Wer die Grabpflege vertrauensvoll in die Hände der Friedhofsgärtner legt, profitiert gleich mehrfach von deren Fachkenntnissen: "Wir suchen gezielt Pflanzen aus, die viele Wochen lang attraktiv bleiben. Es sind nämlich längst nicht alle Sorten gleich; bei der Heide gibt es große Unterschiede bezüglich der Blühreife und -dauer", erklärt Nicolas Rehner, Friedhofsgärtner aus Bad Kreuznach, aktiv im Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V.

Die individuelle Gestaltung der Gräber ist aber nur ein kleiner Teil des Aufgabenspektrums der Friedhofsgärtner. "Gerne beraten wir unsere Kunden auch bei der saisonalen Auswahl von Grabschmuck, Blumen und Pflanzen. Auch die individuelle Bepflanzungen von Schalen übernehmen wir gerne", erläutert Nicolas Rehner. Zu den anfallenden Aufgaben auf dem Friedhof gehört auch das Säubern der Grabfläche sowie das Schneiden, Düngen und Gießen der Bepflanzung. Alle diese Leistungen werden von den Friedhofsgärtnern auch als Komplettservice angeboten. Eigene Wünsche der Auftraggeber z. B. zur Pflanzauswahl, etc. werden gerne berücksichtigt.

Der goldene Herbst auf dem Friedhof endet übrigens Anfang November, wenn die Spätblüher auf dem Grab von den in vielen Regionen typischen Winterabdeckungen bzw. von der Winterbepflanzung und dauerhaften Gestecken abgelöst werden.

Alpenveilchen: Kleine Schmuckstücke mit ganz viel Charme

"In Gestaltungsfragen sind Friedhofsgärtner immer auf dem neuesten Stand und wissen, wie sie Neuheiten und aktuelle Trendpflanzen geschmackvoll in die Grabgestaltung integrieren", berichtet Birgit Ehlers-Ascherfeld. "In diesem Jahr gehört beispielsweise das Alpenveilchen (Cyclame) zu unseren Favoriten. Es schmückt sich sowohl mit auffälligen krönchenartigen Blüten in Weiß, Rosa, Rot oder leuchtendem Pink als auch mit wunderschön gezeichneten herzförmigen Blättern." Doch so grazil die etwa 15 Zentimeter hohen Pflanzen auch wirken, sie sollten im September gepflanzt werden, damit sie die leichten Nachfröste im Oktober gut vertragen. Übrigens: Alpenveilchen sind nicht nur ein Mariensymbol, sondern stehen auch für ewige Liebe. Ein Grund mehr, die charmanten Pflanzen vom Friedhofsgärtner in die Grab- oder Schalenbepflanzung einarbeiten zu lassen.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im anhängenden PDF.

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