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Die Natur erwacht zu neuem Leben: Auch auf den Gräbern wird es jetzt wieder bunt. Foto: BdF, Bonn

Friedhofsgärtner geben Tipps und helfen bei der Grabpflege im Frühling

(Bonn, 08. März 2016) "Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...", schreibt Hermann Hesse in seinem bekannten Gedicht "Stufen". Darin weist er auf die blühende Schönheit, aber auch auf die Vergänglichkeit jeder einzelnen Lebensstufe hin. Die Schönheit des Frühlings, dem literarischen Beginn des Lebens, zeigt sich vor allem auf den Friedhöfen. Sobald der Frost den ersten warmen Sonnenstrahlen weicht, können Besucher emsiges Treiben beobachten. Vögel zwitschern um die Wette, die ersten Frühlingsboten ragen aus dem Boden hervor und Friedhofsgärtner beginnen mit ihrer Arbeit. Pünktlich zum Osterfest werden sie es dann geschafft haben: Prächtig und farbenfroh präsentieren sich die Gräber ihren Besuchern.

Im Frühjahr grünt und blüht es auf dem Friedhof in einer reichen Farbenvielfalt. Dabei stehen für eine attraktive Grabbepflanzung viele verschiedene Blumen und Pflanzen zur Verfügung: von Narzissen und Tulpen über Primeln bis hin zu Hyazinthen. Der persönliche Geschmack des Kunden spielt bei der Auswahl eine ebenso große Rolle wie die Robustheit oder die Blühdauer. "Dieses Jahr hat Vergissmeinnicht das Zeug zur Frühjahrstrendpflanze auf Gräbern, vor allem wegen der tiefgreifenden Bedeutung", berichtet Manfred Freuken, selbst Friedhofsgärtner in Duisburg und aktiv beim Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG). "Vergissmeinnicht steht als Symbol für einen Abschied in Liebe. In seiner Ursprungsform blüht das Vergissmeinnicht blau, der Farbe der Treue, und wurde so zum Symbol auch dafür", so Freuken weiter.

Die Friedhofsgärtner sind ein Teil des Friedhofes und helfen mit ihren Leistungen vielen Menschen in einer der schwersten Phasen ihres Lebens. Ein schön und individuell gestaltetes Grab ist für viele Angehörige eine wichtige Anlaufstelle im Trauerprozess. Die Friedhofsgärtner sind hier die richtigen Ansprechpartner, denn sie verfügen über das notwendige Geschick und das fachliche Know-how. In Absprache mit dem Auftraggeber pflegen die Profis auch auf Dauer die letzte Ruhestätte. Sei es die wechselnde Bepflanzung im Jahresverlauf, das regelmäßige Gießen oder das Entfernen von Unkraut: diese und viele weitere Dienstleistungen lassen sich alle mit einer Friedhofsgärtnerei vereinbaren.

Foto: © Margit Wild/Foto Wild

Pflanztipps für das Frühjahr

Wer im Herbst keine Frühblüher gepflanzt hat, kann die Grabstelle jetzt noch mit blühenden Zwiebelblumen schmücken. Denn Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen und Co. sind zu Beginn des Frühjahrs auch als Topfpflanzen erhältlich. Für eine gute Farbwirkung pflanzt man die farbenfrohen Frühlingsboten am besten in kleinen Gruppen auf die Grabstätte, wo sie mit ihren farbigen Blüten besonders gut zur Geltung kommen. Auch bei Bodendeckern stehen viele Varianten für die abwechslungsreiche Grabgestaltung zur Verfügung. Von der Zwergmispel über Mitchella bis hin zum robusten Efeu sind viele schöne Kombinationen möglich.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie im anhängenden PDF.

PDF (325 kB)
BdF_Frühling auf Friedhöfen (JPG / 7.2 MB)
BdF_Trendpflanze Vergissmeinnicht (JPG / 5.0 MB)
BdF_Beratung durch Friedhofsgärtner (JPG / 3.0 MB)